Auf vielen Baustellen gehört er noch immer zum Standard: der Dieselgenerator im Servicefahrzeug oder auf dem Anhänger. Er liefert zwar Strom, wenn kein Baustrom verfügbar ist, bringt aber dabei alle Nachteile mit, die moderne Unternehmen heute nicht mehr ignorieren sollten: hohes Gewicht, großer Lärm, schädliche Abgase, aufwändige Wartung, komplizierte Logistik, hohe Kosten, mangelnde Flexibilität.
Dass es auch anders geht, zeigt die technische Partnerschaft zwischen Instagrid und Warnke & Gerken, einer Tochterfirma der Matthäi-Gruppe. Die ersten Schritte dieser Zusammenarbeit konzentrierten sich auf eine Anwendung, bei der zuverlässige Stromqualität eben kein „nice to have“, sondern zwingend notwendig ist: PE-Schweißen.
Heute ist die Partnerschaft nicht nur auf einem neuen Level, sondern auch ganz im Alltag angekommen: Mehr als 21 Dieselgeneratoren sind auf den Baustellen ersetzt worden und die Stromversorgung gelingt jetzt ganz ohne Diesel. Direkt aus dem Servicefahrzeug heraus, mit Instagrid ONE, dem mobilen und emissionsfreien Batteriesystem.
Instagrid x Warnke & Gerken
Fernwärme in Hamburg: verlässliche Stromversorgung als täglicher Engpass
Wir sind vor Ort auf einer Baustelle in Hamburg. Hier verlegen die Teams von Warnke & Gerken im Rahmen der Energiewende zahlreiche Fernwärmeleitungen in Mehrfamilienhäusern. Die größte Herausforderung dort ist nicht die Schweißtechnik – sondern die Stromversorgung. Denn Baustrom ist nicht immer verfügbar, vor allem bei permanent wechselnden und temporären Einsatzorten.
Sebastian Mathea, Vorarbeiter bei Warnke & Gerken, bringt es auf den Punkt: „Unser Hauptproblem ist, dass wir nicht immer Baustrom erhalten können.“ Gerade bei Baustellen, die nur wenige Wochen oder Monate dauern, wird der klassische Baustromanschluss schnell zur Kosten- und Organisationsfrage. „In vielen Fällen rechnet es sich einfach nicht“, so Mathea. Und so war über lange Zeit ein Generator auf dem Anhänger das gewohnte Bild. Funktioniert, aber eben nur mit Kompromissen.
Das Problem mit dem Generator: schwer, unflexibel, wartungsintensiv
Generatoren liefern zwar Strom, sind allerdings kaum „baustellentauglich agil“. Besonders dann nicht, wenn die Energiequelle täglich mitwandern muss – von Hausanschluss zu Hausanschluss, von Straße zu Straße.
„Bis jetzt haben wir immer mit einem Stromaggregat als Anhänger gearbeitet. Das Ding wiegt halt zwischen 300 und 400 kg. Flexibel ist anders“, erläutert Mathea.
Dazu kommt: Ein Generator ist nicht nur schwer, sondern auch logistisch ein eigenes Projekt. Er muss bewegt, betankt, betrieben, gewartet werden und verursacht damit einen permanenten Zusatzaufwand vor Ort.
Instagrid ONE in der Praxis: „wirklich mehr wie ein Koffer“
Genau an diesem Punkt setzt Instagrid ONE an: nicht als „Ersatzakku“, sondern als vollwertige, konsequent mobile und extrem zuverlässige Stromquelle, die den Generator im Servicefahrzeug überflüssig macht.
Was im Datenblatt gut klingt, muss auf der Baustelle funktionieren. Und dort zählen eben keine Marketingbegriffe, sondern nur Leistung. Mathea beschreibt den Nutzen der Instagrid ONE auf seinen Baustellen: „Instagrid ONE hole ich mit nur einem Handgriff aus dem Auto. Wie einen Koffer, leicht handhabbar, schnell einsatzbereit und vor allem sehr flexibel.“ Diese „Kofferlogik“ ist entscheidend: Statt einen Generator zu rangieren, Kabeltrommeln zu organisieren, Tankstand zu prüfen, wird Instagrid ONE einfach ausgepackt, angeschlossen und losgelegt.
Ein kompletter Arbeitstag – ohne Generator
Auf der Fernwärmebaustelle in Hamburg setzten Matheas Teams die Instagrid ONE aber nicht nur punktuell ein, sondern breitbandig entlang eines klar definierten Tagesablaufs. Der Strombedarf bestand ja nicht nur beim Schweißen, sondern schon bei der Vorbereitung und beim Finish – also genau dort, wo ein Generator oft einfach mitlaufen muss, obwohl man ihn eigentlich gar nicht möchte.
Der Arbeitstag für die Bauteams startete pragmatisch – mit Licht. Alle Baustellenlampen wurden direkt über Instagrid ONE mit Energie versorgt. Die Rohrvorbereitung, also das Anfasen und Schleifen, lief gleichfalls über Instagrid ONE betriebene Werkzeuge – je nach Setup. Auch bei den geschweißten Rohrverbindungen war der smarte Stromspeicher die zentrale Energiequelle. Das ist besonders relevant, weil es für das Stahlschweißen der Rohre mit einem WIG-Schweißgerät eine stabile Stromversorgung braucht, um saubere, reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Im nächsten Schritt wurde die Muffe aufgezogen, ein Isoliergemisch eingebracht und die Muffe geschlossen. Zum Abschluss der Arbeiten wurde ein PE-Stopfen erhitzt und als Verschluss aufgesetzt. Alles mit Instagrid ONE.

Laufzeiten, die im Alltag zählen
Auf der Baustelle entscheidet vor allem die Laufzeit darüber, ob die Mitarbeitenden eine Lösung akzeptieren oder diese wieder im Regal landet. Mathea kann hier mit seinen konkreten Erfahrungswerten beruhigen:
„Beim Stopfensetzen kamen wir unter Volllast locker drei, vier Tage mit einer Ladung hin. Beim Anfasen und Schneiden reichte die Energie einer Ladung für etwa zwei Tage. Und für ein Schweißgerät unter Volllast kamen wir etwa einen halben Tag aus. “
Gerade diese Transparenz ist auf der Baustelle für alle Beteiligten wichtig: Instagrid ONE ist keine „unendliche mobile Steckdose“, aber sie ist planbar, mobil und liefert die Leistung dort, wo sie gebraucht wird.
Technischer Blick: Stahlschweißen mit WIG – was bedeutet das für die Stromquelle?
Neben PE-Anwendungen ist auf der Baustelle auch Stahlschweißen ein wichtiges Thema. Matheas Teams setzten dort EWM WIG-Schweißgeräte Picotig 220 puls DC 5P ein. Die technischen Fakten:
Netzanschluss: 1×230 V
Leistungsaufnahme beim Schweißen: ca. 3.500–5.000 W (je nach Stromstärke & Duty Cycle)
Empfohlene Netz-/Generatorleistung: ca. 6,6 kVA
Bei dieser Leistungsklasse stoßen die meisten mobilen Systeme an ihre Grenzen oder können nur instabilen Bedingungen liefern. Nicht so Instagrid ONE, mit der Warken & Gerken ihren Fokus von Beginn an auf eine saubere, stabile Stromversorgung setzten. Weil das Unternehmen weiß: Beim Schweißen entscheidet nicht nur „Watt“, sondern auch die Qualität der Energie.
Warum Teams den Generator nicht vermissen
Wie ist die Perspektive der Praktiker im Einsatz, wenn man den Generator einmal nicht mehr mitschleppen muss? Da kommt vor allem eine Frage auf: Warum eigentlich zurück? Mathea bringt die Praxisperspektive auf einen Nenner:
„Generatoren sind nun einmal im Einsatz deutlich fehleranfälliger. In Zukunft würde ich auf die Instagrid ONE setzen, weil man damit so gut wie nichts falsch machen kann. Die Lösung ist so einfach wie ein Akku und kann – wenn die Entwicklung so weitergeht wie bisher – auch große Stromaggregate komplett ersetzen.“
Fazit: Technische Partnerschaft, die sich auf der Baustelle beweist
Die Partnerschaft zwischen Instagrid und Warnke & Gerken ist nicht am Konferenztisch entstanden, sondern aus einem echten Bedarf heraus: Strom dort zu liefern, wo man ihn braucht. Ganz ohne Diesel, Anhänger und zeitfressende Logistik.
Was bei Warnke & Gerken mit PE-Schweißen als „Top Application“ begann, stellt sich heute als Arbeitsalltag dar, in dem der schwere Generator im Servicefahrzeug zunehmend Vergangenheit ist – weil mobile Hochleistung aus der Batterie auf der Baustelle heute wunderbare Realität ist. Und weil die Stromqualität der Instagrid ONE für eine hohe Prozesssicherheit sorgt.
